Domain und Hosting trennen?
Wer ist der Admin-c? Wichtig bei der Verwaltung von Domains ist die klare Verteilung der Berechtigungen. Der Verfügungsberechtigte über die Domain wird bei der Domain-Verwaltung als Admin-c eingetragen – also der Besitzer und nicht sein Provider. Kann ein Kunde nicht beweisen, dass ihm die Domain gehört, gibt es Probleme mit dem KK-Antrag, der deshalb von Hand unterschrieben und per Post oder per Fax beim Hoster eingehen muss.
Daneben ist es sinnvoll, auch die Zugangsdaten zu den Konfigurationsseiten der Hoster gebündelt aufzubewahren, bei denen Ihr Unternehmen Domains registriert hat. Ein praktisches Online-Tool zur Verwaltung von Domain-Beständen bietet United-Domains gratis an. In einem geschützten Bereich lassen sich die Zugangsdaten von verschiedenen Domains speichern. Hier findet sich auch das Konfigurationsmenü für die Domains, die bei United-Domains registriert wurden. Bei Domains, die bei anderen Providern liegen, wird per Mausklick die Konfigurationsseite des Hosters aufgerufen, und mit den hinterlegten Zugangsdaten erfolgt die Anmeldung.
Bei Host Europe in Köln kann man ebenfalls “Domain only” buchen. ost-Europe-Manager Christoph Selbach hebt als besondere Stärke des hauseigenen Domain-Verwaltungs-Tools den direkten Zugriff auf die MX-Resource-Records hervor. Damit lassen sich zum Beispiel mehrere Mailserver einer Domain zuordnen.
Nahezu alle deutschen Registrare operieren heute international und können deshalb auch Domains mit ausländischen Country Codes anbieten. So hat United-Domains die TLDs von China (.cn), von Indien (.in) und von Russland (.ru) im Programm. Auch die ehedem sehr restriktiv vergebene .fr-Domain aus Frankreich lässt sich mit wenigen Mausklicks bestellen. Eine Adresse im jeweiligen Land ist nicht nötig, der Registrar arbeitet mit Treuhändern vor Ort. Deshalb sei es für deutsche Website-Betreiber auch nicht erforderlich, so United-Domains-Sprecher Eggensperger, Domain-Verträge mit ausländischen Registraren abzuschließen. Er rät auch aus ganz pragmatischen Gründen zu einer inländischen Lösung: “Wenn es Probleme gibt, möchte ich einen Ansprechpartner am Telefon haben, der meine Sprache spricht. Und wenn es hart auf hart kommt, möchte ich den Provider in Deutschland verklagen können.”
Für eine Trennung spricht:
+ “Provider-Wechsel lassen sich einfacher abwickeln
+ Größere Flexibilität bei der Auswahl von Hosting-Produkten
+ Die Abhängigkeit von einem Anbieter sinkt
+ Die Kostenstruktur für Ihre Online-Aktivitäten wird transparenter
+ Neue Domains lassen sich schnell beschaffen
Gegen eine Trennung spricht:
- Integrierte Full-Service-Pakete sind oft besonders preisgünstig
- Die Zahl der Vertragspartner steigt
- Die Administration ist aufwendiger als bei einem integrierten Paket
fk
Posted: January 22nd, 2008 under Webmaster, Dienstleistung.
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